28 Oktober 2010 - 20:30

Die syrische Hauptstadt Damaskus wird in der kommenden Woche Gastgeber der Gespräche zwischen Hamas und Fatah sein.

  Das kündigte der Berater des gewählten Ministerpräsidenten im Gazastreifen, Ahmad Yusuf an. Bei den Gesprächen sollen Fragen der Sicherheit im Mittelpunkt stehen und eine endgültige Struktur gefunden werden, die letztendlich die nationale Einheit der Palästinenser zum Ziel hat. 
Wie Ahmad Yusuf in einem Interview mit der iranischen Nachrichtenagentur Farsnews weiter bemerkte, sei die Frage der Sicherheit das größte Hindernis bei der Erlangung eines internen Friedens unter den Palästinensergruppen.
Einen neuen Krieg Israels gegen den Gazastreifen schloss der Hamas-Politiker aus; er sagte: Das zionistische Besatzerregime wird derzeit wegen seiner Kriegsverbrechen und Verstösse gegen die Menschlichkeit verurteilt und seine Politiker und Generäle sind seitens internationaler Institutionen zur Fahnung ausgeschrieben.
Die Gespräche zwischen Fatah und Hamas sollten ursprünglich am Mittwoch in Damaskus stattfinden, wurden aber einen Tag vor der Tagung durch die Fatah abgesagt. Grund dafür waren Missverständnisse zwischen dem Chef der palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas und Syriens Präsident Baschar Assad.